 | | Butterfass |
Wir verlassen Oberlind in Richtung Unterlind und folgen dem Rundwanderweg (1), der auch mit dem „W“ auf weißem Grund markiert ist, bis zu den
„Drei Handkreuzen“ in den Elm Wald. Viele Sagen ranken sich um das ausgedehnte Waldgebiet zwischen Vohenstrauß, Waldau und Leuchtenberg und seine Steine, von denen eigentlich nur der rechts stehende als echtes Steinkreuz bezeichnet werden kann. Die beiden links danebenstehenden sowie der vierte in etwa 60 m Entfernung stehende Stein sind mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht als verstümmelte Steinkreuze anzusehen. Nun folgen wir der Markierung mit den zwei rot gefüllten Dreiecken auf weißem Grund. Dieser Markierung folgen wir nun 3,5 Kilometer bis wir ins Lerautal zur malerischen
Wolfslohklamm kommen.
Von hier gehen Sie nun auf schmalen Pfaden und folgen dem Lauf der Lerau in Richtung Burgmühle (Markierung Schwarze 1 auf rotem Grund). Bestaunen Sie die Wirkung von Verwitterung auf den Granit. Um die Wolfslohklamm und noch mehr um das Teufels-Butterfaß, das wir ebenfalls in Kürze erreichen, ranken sich zahlreiche Sagen. Nicht abwegig erscheint die Ansicht, daß sich hier vor langen Zeiten tatsächlich Wölfe verstecken konnten; die unübersichtliche Geländestruktur bot sicherlich geeignete Unterschlüpfe, Höhlen und Verstecke.
Bei Burgmühe überqueren Sie die B22 und wechseln dann von dem „1er-Weg“ auf den „2er-Weg“, von dem Sie den Abstecher zum
Teufels-Butterfass machen sollten. Der „2er-Weg“ führt Sie dann schließlich in den Markt
Leuchtenberg. Hier haben Sie Einkehrmöglichkeit und können vom Bergfried der ehemals größten Burganlage der Oberpfalz einen unvergesslichen Ausblick in den
Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald genießen. Die Rückwanderung erfolgt auf dem Wallenstein-Tilly-Weg (Markierung rotes diagonales Kreuz auf weißem Grund) bis zur Ortschaft Steinach und von hier zurück nach ach Oberlind.